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Stadtbezirke

Hannover ist in folgende Stadtbezirke mit dazugehörigen Stadtteilen aufgeteilt:

Hannover Mitte

Stadtteile: Calenberger Neustadt, Mitte, Oststadt und Zoo.

Die Calenberger Neustadt wurde bereits im 17. Jahrhundert als Wohnsitz für Adlige und andere Angehörige des Hofes errichtet und entwickelte sich später zu einem bürgerlichen Stadtteil, in dem verschiedene Religionsgemeinschaften miteinander existierten. Bis heute steht der Stadtteil für hohe Wohnqualität.

Der Stadtteil Mitte ist das Geschäftszentrum Hannovers. Zu ihm gehören eine große Fußgängerzone, die Georg-, Bahnhof-, und Karmarschstraße und der Kröpcke, der zentrale Platz Hannovers.

Die Oststadt ist eine beliebte Wohn- und Szenegegend, die man vom Bahnhof her über die Lister Meile erreicht. Erlebnis-Zentrum ist der Raschplatz, um den sich Restaurants, Bars, Kinos und Filialen des Rotlichtmilieus angesiedelt haben.

Zoo ist, wie der Name schon ahnen lässt der Stadtteil für das Frischluftprogramm in Hannover. Neben dem Besuch des namensgebenden Zoos, kann man auch das erste Buga-Gelände Deutschlands besuchen. Die exklusive Wohngegend gibt u.a. Altbundeskanzler Gerhard Schröder ein Zuhause.

Vahrenwald-List

Stadtteile: Vahrenwald, List

List ist geprägt durch schicke Bürgerhäuser aus der Gründerzeit um Neunzehnhundert, auf der Fußgängerzone Lister Meile kann man entspannt shoppen gehen. Der Stadtteil Vahrenwald liegt an einer der wichtigsten Ausfallstraßen, um die Stadt Richtung Norden zu verlassen, die Vahrenwalder Straße führt zur A 2.

Bothfeld-Vahrenheide

Stadtteile: Vahrenheide, Bothfeld, Isernhagen-Süd, Lahe, Sahlkamp

Bothfeld-Vahrendheide ist der Nordosten von Hannover. Wichtige Orientierungspunkte sind: der Flughafen im Stadtteil Vahrenheide  und die Ausfallstraßen in Lahe, die zur A 2 und A 7 führen.
Bothfeld bietet mit seinem Stadtwald und historischen Friedhöfen eine Alternative zum Großstadtlärm, auch in Isernhagen-Süd begibt man sich bereits in eher ländliches Gebiet.
Sahlkamp ist durch seine vielen Sozialbauten zum sozialen Brennpunktgebiet geworden.

Buchholz-Kleefeld

Stadtteile: Groß-Buchholz, Kleefeld, Heideviertel

Dass Groß-Buchholz einst ein Dorf war, ist noch immer an einem schönen erhaltenen Markt zu erkennen. Auch haben sich hier historische Sozialstrukturen erhalten, so ist Groß-Buchholz u.a. die Heimat des Hannoveraner Schützenvereins. Mit seiner Nähe zur Autobahn, zum Stadtkern und zur Messe, erfreut sich der Stadtteil einer hervorragenden Lage.
In Kleefeld finden Spaziergänger gleich zwei Naherholungsfelder, den Stadtwald Eilenriede und den Hermann-Löns-Park.
Das Heideviertel ist etwas weiter vom Zentrum entfernt und v.a. von Einfamilienhäusern besiedelt.

Misburg-Anderten

Stadtteile: Misburg Nord, Misburg Süd, Anderten

Misburg und Anderten im Osten von Hannover waren zunächst selbstständige Gemeinden und wurden erst 1974 zu Stadtteilen von Hannover. Misburg ist vor allem von der frühen Industrialisierung im 19. Jahrhundert geprägt, wo hier gleich vier große Fabriken errichtet wurden. In Anderten dagegen hat sich noch eine recht dörfliche Struktur erhalten.

Kirchrode-Bemerode-Wülferode

Stadtteile: Kirchrode, Bremerode, Wülferode

Kirchrode und Wülferode sind grüne Stadtteile mit vielen Möglichkeiten für die Nahherholung. Bremerode dagegen ist dank des Neubaugebietes auf dem Kronsberg der einwohnerstärkste Stadtteil Hannovers und hat einen besonders hohen Anteil an Jugendlichen und Ausländern.

Südstadt-Bult

Stadtteile: Südstadt, Bult

Die innenstadtnahe Südstadt liegt an der alten Stadtmauer und besitzt außerdem einige der ältesten Kirchen Hannovers. In der bürgerlichen Wohngegend befinden sich außerdem überproportional viele Schulen und Gymnasien, in den letzten Jahren wurde der eher biedere Stadtteil auch für jugendliche Bewohner attraktiver gestaltet.
Die Bult hat ihren Namen von der einstigen Trabrennbahn, die inzwischen verlegt wurde. Das grüne Stadtviertel grenzt an den Stadtwald Eilenriede.

Böhren-Wülfel

Stadtteile: Döhren, Seelhorst, Waldhausen, Waldheim, Mittelfeld, Wülfel

Döhren, Seelhorst, Waldhausen und Waldheim gehören zu den bevorzugten Wohnlagen Hannovers und haben teilweise eine sehr schöne Bausubstanz vorzuweisen. Neben vielen Gründerzeithäusern befinden sich, v.a. in Döhren einige der ältesten Bauwerke der Stadt wie etwa der Döhrener Turm von 1382.
Mittelfeld liegt unmittelbar am Messegelände von Hannover, gilt aber als sozialer Brennpunkt und deshalb für einen Aufenthalt wenig geeignet. Wülfel geht direkt in die Nachbarstadt Laatzen über.

Ricklingen

Stadtteile: Bornum, Mühlenberg, Oberricklingen, Ricklingen, Wettbergen

Für Besucher der Stadt Hannover hat der Bezirk Ricklingen nicht sehr viel zu bieten. Als Wohnlage sind die Stadtteile Ricklingen und Wettbergen beliebt, vor allem wegen ihrer ländlichen Struktur und der Nähe zum Grünen.

Linden-Limmer

Stadtteile: Linden-Nord, Linden-Mitte, Linden-Süd, Limmer

Hannover-Linden ist geprägt von seiner wechselvollen Geschichte. Das einstige Dorf mit vielen baulichen Schönheiten wurde zum Boden für ehrgeizige Industrialisierungsprojekte unter preußischer Herrschaft. So ist es auch kein Wunder, dass Hannover-Linden die Heimat berühmter Sozialdemokraten ist, darunter Kurt Schumacher und Hannah Ahrendt. Vor allem Linden-Nord und Mitte sind von Studenten und Migranten bewohnt und erfreuen sich einer lebendigen multikulturellen Szene. Linden liegt am Fluss Leine und unterhält auch einen Binnenschiffhafen.
Limmer hat bereits ein ländliches Flair. Hier liegen einige Fakultäten der Universität.

Ahlem-Badenstedt-Davenstedt

Stadtteile: Ahlem, Badenstedt, Davenstedt

Der Stadtbezirk ist vor allem ein Wohngebiet, dass sich durch Genossenschaftswohnhäuser und Reihenhaussiedlungen auszeichnet. Ahlem ist ein Ort von eher trauriger historischer Bedeutung, die „Israelitische Gartenbauschule“ erinnert an die Städten des Holocaust in und um Hannover, außerdem haben auf dem britischen Soldatenfriedhof 2.400 Alliierten-Soldaten ihre letzte Ruhe gefunden.

Herrenhausen-Stöcken

Stadtteile: Herrenhausen, Stöcken, Leinhausen, Marienwerder

In Hannover Herrenhausen leben die fürstlichen Traditionen des einstigen Herzogtums fort. Das Schloss und die Herrenhäuser Gärten zeugen vom Leben des Adels und auch die Herrenhäuser Brauerei ist eine Traditionsstätte. In Marienwerder befindet sich außerdem ein Kloster aus dem 12. Jahrhundert und der „Hinübersche Garten“ mit einem Hexenturm.

Hannover-Nord

Stadtteile: Nordstadt, Hainholz, Vinnhorst, Brink-Hafen

Die Nordstadt zwischen Berggarten und Großen Garten hat als Szeneviertel einiges an Bars, Restaurants und Kultur zu bieten. Nord ist durch die Universität Hannover geprägt, aber auch durch lange bürgerliche Kulturtraditionen. Eine der schönsten Straßen des Uni-Viertels ist die Callinstraße mit ihren attraktiven Altbauten.


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